6. Coburger Wintermarathon – 2010

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Coburg, 10.01.2010 – Der 6. Coburger Wintermarathon hatte am Sonntag mit über 120 Läufer aus Bayern, Thüringen, Belgien und sogar aus Australien eine Rekordbeteiligung. Er wurde veranstaltet vom TV 1904 Coburg-Lützelbuch und dem Team Bittel.

Bereits zum 6. Mal hat der Coburger Wintermarathon eine Läuferschar aus allen Teilen des Freistaates Bayern und Thüringen in seinen Bann gezogen. Gleich drei Transeuropaläufer gaben sich in der Vestestadt ein Stelldichein. Werner Selch aus Amberg, Robert Wimmer aus Fürth und der Lokalmatador Ullrich Zach aus Weißenbrunn. Stammgast Robert Wimmer war Sieger des Transeuropalaufs 2003 und Viertplatzierte des 2009er Transeuropalaufs. Bei drei Grad Minus machte sich die Gruppe mit mehr als 120 Läufern und Läuferinnen auf die permanente Marathonstrecke des „Coburg-Marathon“. Die erste permanente Marathonstrecke wurde im 100-jährigen Jubiläumsjahr des TV 1904 Coburg-Lützelbuch e. V. von der Laufgruppe des Vereins konzipiert und realisiert. Dieser als Gruppenlauf konzipierte Marathonlauf wurde von Thomas Schmidtkonz (Team Bittel) und Jürgen Lesch (TV Lützelbuch) im Jahr 2005 ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem deutschlandweiter Beliebtheit.

Bei diesem Genusslauf stehe das gemeinsame Lauferlebnis im Vordergrund, betonte Jürgen Lesch bei der Begrüßung der Teilnehmer in der Rolf-Forkel-Halle. Der Lauf sei weder Wettkampf noch Standortbestimmung. Es solle sich im Bezug auf die Tempogestaltung jeder „wieder finden“. Der Marathon sei ein Trainingslauf für die Verbesserung der Grundlagenausdauer mit einer „1a Verpflegung“ und in angenehmer Laufgesellschaft. Das Tempo sei extra so gewählt worden, dass jeder Durchschnittsläufer diesen Erlebnislauf mit Genuss durchlaufen könne, betonte Jürgen Lesch.

Vorbei am Buchberg und dem Flugplatz Steinrücken führte der Weg weiter über Creidlitz nach Ketschendorf, vorbei am Wolfgangsee in Wüstenahorn, durch den Stadtteil Scheuerfeld und den Callenberger Forst nach Beiersdorf. Von hier aus ging es weiter vorbei am Goldbergsee, zurück nach Neuses, vorbei an den Schrebergärten und mit einem kräftezehrenden Aufstieg in den Park bei der HUK-Coburg. Bergab führte die Strecke dann in Richtung „CoJe“ und weiter zum Rittersteich, über den Schlossplatz und durch den Hofgarten zur Brandensteinsebene. Von hier aus ging es dann zurück über Löbelstein nach Lützelbuch. Viel Läufer hatten es sich jedoch nicht nehmen lassen, bei der 6. Auflage die komplette Marathondistanz zurückzulegen und machten sich nach einer Stärkung noch auf die neun Kilometer lange Strecke rund um Lützelbuch. Versorgungsstellen gab es bei Kilometer 9 am Alten Schützenhaus, bei Kilometer 15 in Scheuerfeld bei der Ernstfarm, bei Kilometer 21 am Goldbergsee, an der CoJe bei Kilometer 27 sowie an der Rolf-Forkel-Halle bei Kilometer 33. Zum Ausklang eines Lauftages haben sich die Läufer traditionell bei Kaffee, Kuchen und andere Leckereien in der Rolf-Forkel-Halle eingefunden, um die landschaftlich sehr reizvolle Strecke noch einmal Revue passieren zu lassen. Zu einem Coburg Marathon gehöre selbstverständlich eine echte Coburger Bratwurst, die nach den 42 gelaufenen Kilometern allen schmeckte. Jürgen Lesch und Thomas Schmidtkonz dankten allen fleißigen Helfern an den Versorgungsstationen und den Läufern für ihre Teilnahme am 6. Coburger Wintermarathon

(Bericht: Wolfgang Desombre)

Beim 6. Coburger Wintermarathon des TV Lützelbuch gingen mehr als 120 Läufer aus Bayern und Thüringen auf die 42 Kilometer lange Strecke rund um die Vestestadt
(Foto: Wolfgang Desombre)

Treffen der Transeuropaläufer beim 6. Coburger Wintermarathon. Von links: Thomas Schmidtkonz (Team Bittel), Ullrich Zach, Werner Selch, Robert Wimmer und Jürgen Lesch (TV Lützelbuch)
(Foto: Wolfgang Desombre)

Bildberichte und Fotos:

Dieter Ulbricht, unser Führer der schnellen Gruppe in diesem Jahr, hat auf seiner Website Laufkultur eine schönen Bildbericht veröffentlicht.

Wie immer findet ihr auf der Team-Bittel Seite den Bildbericht von Thomas Schmidtkonz über unseren Wintermarathon.

Allen Autoren und Fotografen ein herzliches Dankeschön.