16. Coburger Wintermarathon – 2020

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Viel Spaß trotz nasskaltem Wetter

Fast 180 Meldungen bei der 16. Auflage des Lützelbucher Wintermarathons. Bei zwei Grad Celsius ging es über die 42 Kilometer lange permanente Coburger Marathonstrecke nicht um Bestzeiten oder Medaillen.

Coburg, 26.01.2020 – Zum 16. Mal hat der TV 1904 Coburg-Lützelbuch seinen Wintermarathon rund um Coburg ausgetragen. Unter den 180 Teilnehmern von Berlin bis Süddeutschland sind inzwischen viele Läufer, die schon traditionell nach Lützelbuch kommen. Dieses Mal begleitete die Läufer nasskaltes Wetter bei zwei Grad Celsius über die 42 Kilometer lange permanente Coburger Marathonstrecke.

Lauffreude trotz nasskaltem Wetter am Flugplatz Steinrücken (Foto: Peter Warth)

Der TV Lützelbuch hat den Lauf so organisiert, dass Läufer auch bereits bei Kilometer 20, 26, oder 33 aussteigen konnten. Wie in allen Jahren zuvor gab es keine Wertung und keinen Sieger. Der Lauf wird gerade deshalb von Ausdauersportlern vor Beginn der Saison sehr gern als Vorbereitung wahrgenommen, bei der man keinen Bestzeiten hinterherjagen muss.

Gewinner und Platzierte gibt es beim Lützelbucher Vorbereitungslauf auf die bevorstehende Saison nicht. Lauffreude bei der Halbmarathondistanz am Goldbergsee stand trotz nasskalter Witterung im Vordergrund (Foto: Peter Warth)

Mit Schwimmern und Triathleten

Für viele Läufer ist es der erste lange Lauf des Jahres und damit der Einstieg in die Saison. Es kamen aber nicht nur Ausdauerläufer, sondern unter den Teilnehmern waren auch Triathleten und Langstreckenschwimmer. Auf der Startliste standen dieses Jahr knapp 180 Läufer.

Die Läufer nutzen natürlich diesen Tag auch um sich untereinander auszutauschen, ihre Form zu messen oder zu bestätigen. Viel wird auch über die einzelnen Saison-Highlights diskutiert. Nach den Statements der
Teilnehmer zu urteilen, gibt es für Ultraläuferwohl keine Grenze nach oben, was Streckenlänge, Höhenmeter, oder den zu erwartenden Schmerz betrifft.

Und das sagen die Läufer zum LützelbucherWinter-Marathon

Dennis Grändorf (Augsburg)
Der Wintermarathon ist Bestandteil des Trainingsaufbaus im Winter für die anstehenden Ultra-Läufe. Mein Saison-Highlight ist der Ultra-Lauf über 100 Meilen mit der Umrundung des Mont Blanc in Frankreich und Italien. Bei diesem Lauf werden in Summe 10.000 Höhenmeter bewältigt. Die  angestrebte Laufzeit liegt bei 40 Stunden. Der Lauf wird nicht in Etappen,
sondern am Stück absolviert.

Sybille Mai (Augsburg)
Lützelbuch ist die letzte Langstrecken-Vorbereitung für die Brocken-Challenge in zwei Wochen. Der Lauf im Harz geht über 80 Kilometer und umfasst in Summe 1.800 Höhenmeter.

Entspannte Marathonis. Dennis Grändorf und Sybille Mai aus Augsburg (Foto: Silke Lesch)

Marco Schmidt (Thalmässing)
Der Lauf ist eine wichtige Vorbereitung auf die Saison. Mein Jahres-Highlight ist der 24-Stundenlauf in der Lausitz, bei dem ich die 100 Kilometer knacken möchte. Seine Jahressumme an Trainingsund
Wettkampfkilometer liegt bei 3000 Kilometer.

Nico Alte (Ilmenau)
Der Lauf ist ein wichtiges Element auf den bevorstehenden Tokio-Marathon, der am 1. März stattfindet. Seine Marathonbestzeit liegt
bei 3:24 Stunden.

Jessica Ittner (Niederfüllbach)
Mit einer Marathon-Bestzeit von 3:19 Stunden wird sie dieses Jahr
erstmals an dem internationalen Langstrecken-Triathlon, der Challenge in Roth teilnehmen.

Holger Stranz (Ketschendorf)
Der Ketschendorfer startet für den SV Schottenstein. Er wohnt direkt an der Coburger Marathonstrecke bei Kilometer 7. Er wird in diesem Jahr seinen ersten Marathon laufen und zwar den Metropol-Marathon in Fürth.

Jana Schmidt (Thalmässing)
Ich nutze den Wintermarathon, weil er als Vorbereitungslauf sehr gut organisiert ist, und wegen der Coburger Bratwürste, die es nach dem Lauf gibt. Mein Hauptaugenmerk liegt in dieser Saison bei einem 10.000 Meter-Schwimmwettbewerb.

Martin Scheler (Brose-Team)
Mein Ziel 2020 ist der Rennsteig-Marathon. Meine Marathon-Bestzeit auf Flachstrecken liegt bei 3:16 Stunden.

Marko Truckenbrodt (Wiesenfeld)
Es ist ein „cooler“ Lauf. Da es keine Zeitwertung und keine Ergebnisliste gibt, kann der Lauf als Grundlagentraining genutzt werden, bei dem Trainingstempo anstatt Wettkampftempo angesagt ist. Über die Halbmarathonstrecke will er dieses Jahr seine bisherige Bestzeit von 1:38 Stunden verbessern. Er startet 2020 auch an einem Ultralauf und zwar beim Borderland-Ultralauf über 50 Kilometer in Thüringen.

Dem Ziel entgegen (Foto: Silke Lesch)

Bericht: Fritz Unger

Bildergalerien

Bilder vom 16. Coburger Wintermarathon findet ihr hier:

Berichte

Sobald uns Berichte von Teilnehmern vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle verlinken.